Der Alltag beginnt …

Letzten Montag war mein erster Arbeitstag, welcher erstmal mit einem gemütlichen Frühstück begann. Dann machte ich gemeinsam mit Kathleen die Kids fertig, bevor sie an diesem Morgen die Große alleine zur Schule brachte, weil es so regnete. Ich habe daheim kurz mit dem Kleinen gespielt bevor wir in gemeinsam zur Creche brachte. Creche ist eine Art Kindergarten für unter Dreijährige, die Kleinen kommen jedoch zum Großteil nur an einzelnen Tagen. Mein Kleiner geht jeweils montags und freitags von 9:00 bis 13:30 Uhr dahin. Dies hieß gleichzeitig, dass mein erster Tag relativ entspannt werden würde.
Wir fuhren auf dem Rückweg schnell zu einer der Banken hier in der Nähe und machten einen Termin für freitags zur Eröffnung meines Kontos aus. Den restlichen Morgen genossen wir zuhause die Ruhe bei der ein oder anderen Tasse Tee, weil die Häuser hier doch um einiges schlechter isoliert sind als in Deutschland und es deswegen oftmals auch drinnen nicht besonders warm ist.
Als wir mittags den Kleinen abholten fiel er Kathleen todmüde in die Arme, sodass wir in zuhause nur ins Bett legten und schon wieder eine Stunde frei hatten in der wir nen Sandwich zum Lunch aßen.
Nachmittags um drei holten wir zu dritt die Große aus der Schule, die praktischerweise direkt nebenan ist ab. Sie war immer noch relativ schüchtern und verschwand nach einen paar „Cheesecrackern“ im Zimmer ihrer Eltern. Wir spielten dann stattdessen wieder mit dem Kleinen und ich durfte ihn gegen Abend baden. Kathleen bereitete in dieser Zeit schnell das Abendessen für die beiden vor, wobei man hierbei nicht wirklich von Kochen sprechen kann, weil beide nur sehr wenig essen und man das Essen immer spätestens in 10 Minuten fertig hat.
So ging dann auch mein erster Arbeitstag zu Ende, den übrigen Abend verbrachten wir wie eigentlich die ganze Woche in Kathleens Zimmer und quatschten.

Nachdem wir dienstags auch die Große in die Schule gebracht hatten, fuhren wir mit dem Kleinen ins Pakuranga Plaza, ein Einkaufszentrum direkt hier in der Nähe, indem jeden Dienstag Programm für 1-5-Jährige angeboten wird und wo der Kleine sehr gerne hingeht. Diesmal war eine Frau dort die verschiedene große Schaumstoffteile dabei hatte, auf denen die Kleinen herumklettern konnten. Der Kleine hatte seinen Spaß mit den anderen Kids und so verging auch dieser Vormittag wie im Flug.
Nach einem kurzen Mittagsschlaf holten wir die Große ab, die an diesem Tag schon deutlich besser gelaunt war. Nachdem sie ihren Afternoon Tea hatte, baute ich zusammen mit ihr aus einem Set aus Plastikstöcken und Kugeln ein Iglu bzw. blieb es an diesem Mittag eher bei einem Versuch…, da ich die Anleitung hierfür erst später fand. Sie war nun schon viel offener und erzählte schon einiges von sich aus, wobei ich nur relativ wenig verstand, weil sie ein wenig undeutlich spricht und man sie deswegen schwerer versteht.

Mittwochs morgens gab uns meine Hostmum einen Zettel mit einer Veranstaltung von Dream Au Pair, die im einem Park beim Zoo in Auckland am gleichen Tag stattfinden sollte. Wir machten uns pünktlich auf den Weg dorthin und ich hoffte noch ein paar andere nette Au Pairs kennen zu lernen. Doch das klappte leider nicht so gut, da erstens nur vier oder fünf andere Au Pairs da waren, die entweder auch schon bald abreisten oder ich gar nicht groß mit ihnen ins Gespräch kam, weil sie zu sehr mit den Kids beschäftigt waren. Zusätzlich war der Kleine schon den ganzen Morgen nicht fit und hing viel an uns… . Als es dann auch noch anfing stark zu regnen, machten wir uns nach weniger als einer Stunde auf den Heimweg.
Nachmittags baute ich mit der Großen nochmal das Iglu, diesmal mit Anleitung und mit Erfolg und so war sie überglücklich als meine Hostparents abends heimkamen. Der Kleine war zum Glück auch wieder besser drauf als morgens.

Am nächsten Tag zeigt mir Kathleen noch die örtliche Spielgruppe zu der ich auch laufen kann. Leider war der Kleine immer noch kränklich und wir gingen bereits als einige Kinder erst kamen, aber ich bin ja noch länger hier und werde bestimmt nochmal dort vorbeischauen :-).
Der übrige Arbeitstag war relativ unspektakulär, da man mit dem Kleinen nicht sehr viel anfangen konnte und die Große ziemlich geschafft vom langen Tag war und deswegen viel an iPod und iPad hing.
Abends war ich noch in meinem ersten englischen Kinofilm hier in Neuseeland mit Kathleen und einer Freundin von ihr. Obwohl die Story von Bad Neighbours 2 nicht besonders schwer ist, fand ich es schwer viel zu verstehen. Mit der Zeit wurde ich immer müder und so habe ich beschlossen bevor ich hier wieder ins Kino gehen schaue ich erstmal ein paar englische Filme zuhause. Ansonsten war es aber auch ein schöner Abend :-).

Freitags war dann leider schon der letzte Arbeitstag von Kathleen und wiederum relativ entspannt. Nachdem beide Kinder aus dem Haus waren fuhren wir zu meinem Termin in der Bank. Doch die hatten dort irgendein Problem mit meinen Unterlagen und meinten sie müssten den Manager fragen, der jedoch zur Zeit nicht im Haus sei. Ich gab ihnen zu verstehen, dass ich aber extra hier einen Termin gemacht hatte, im Moment noch kein Auto gefahren sei und normalerweise auf einen 2-Jährigen aufpasse. Doch die „tolle“ Bankkauffrau meinte daraufhin nur, ich könne es wo anders probieren oder einen neuen Termin ausmachen. Wir sind dann in die Nachbarbank und dort funktionierte Alles ohne Manager, Termin oder sonstige Probleme.
Zuhause kümmerte ich mich dann noch um die Beantragung meiner neuseeländischen Steuernummer und gegen Mittag bekamen wir Besuch von einer Betreuerin von Dream Au Pair. Sie hatte einerseits mit Kathleen ihr Abschlussgespräch, zeigte mir aber auch im Anschluss ein Programm in dem die Entwicklung des Kleinen festgehalten wird und wo sowohl sie als auch ich jederzeit etwas reinschreiben können.
Mittags spielten wir mit dem Kleinen alleine, weil die Große auf einer Kinderdisko in der Schule war.
Abends wollte Kathleen noch das letzte Mal in Auckland feiern gehen und außer mir kam noch ein anderes deutsches Au Pair mit. Es war echt ein cooler Abend und wir hatten viel Spaß. Wobei ich erstmal geschockt über die Alkoholpreise in Neuseeland war. Man zahlt hier selbst für die billigste Flasche Wein im Laden umgerechnet 6 Euro.

Samstags schliefen wir dann erstmal gemütlich aus. Wir wollten zwar eigentlich mit der Familie noch auf einen Markt, doch das fiel aus, weil das Wetter vormittags einfach so schlecht war. Mittags schien natürlich wieder die Sonne und es wurde auch total warm… aber so ist das nun mal mit dem Wetter hier :-D. Stattdessen lief ich dann mal endlich runter zum Meer und genoss die Vorstellung, dass ich in den nächsten Monaten nur 15min bis zum Meer laufen muss oder zum Strand in 5min fahren kann.
Am letzten Abend von Kathleen waren wir dann noch mit der neuseeländischen Freundin von Kathleen und der Hostmum zum Dinner verabredet, was auch echt lecker war. Doch leider verstand ich nicht so viel von dem vorüber sich die Anderen unterhielten, weil es mir, insbesondere wenn es viele Hintergrundgeräusche gibt, noch schwer fällt dem Gespräch zu folgen, aber hoffe, dass das in den nächsten Wochen und Monaten besser wird.

Sonntags war dann auch der Tag der Abreise von Kathleen gekommen :-(. Ihr fiel es natürlich mega schwer sich von allen hier zu verabschieden, weil sie in den letzten Monaten hier ein zweites Zuhause gefunden hatte. Aber auch ich war nicht besonders glücklich, weil mir bewusste wurde, dass ich nun erstmal auf mich alleine gestellt war. Vorher war immer jemand dabei gewesen, der mir Alles zeigen, mit dem ich deutsch reden und der meine Situation besonders gut nachvollziehen konnte. Nach einem letzten gemeinsamen Lunch mit Kuchen, Sandwiches, so ner neuseeländischen Spezialität, Chips… brachten mein Hostdad und ich Kathleen zum Flughafen. Zuhause verabschiedete sie sich schon von den Kids, die gar nicht richtig realisierten, dass Kathleen jetzt nicht nur mal wieder in den Urlaub fährt, und unserer Hostmum.
Wieder daheim zog ich dann doch erstmal in Kathleens altes Zimmer, weil im Gartenhaus erst noch was repariert werden muss und das WLAN dort auch noch nicht besonders ist. Als ich grade am Auspacken war überraschte mich meine Hostmum und der Kleine noch mit einem kuscheligen Bademantel, den sie für mich gekauft hatten, weil es ja jetzt kalt würde. Total süß! Den restlichen Abend verbrachte ich hauptsächlich mit der Familie und schaute zum ersten Mal neuseeländischen Fernsehen (bis dahin hatte ich nur mal Kindersendungen mit den Kids geschaut).

Heute hatte ich jetzt schon meinen ersten Arbeitstag alleine, aber davon werde ich euch im nächsten Blog berichten… 🙂

Abflug, Zwischenstopp in Singapore, Ankunft in Auckland, Orientation & erstes Wochenende in der Hostfamily

Vor knapp einer Woche bin ich in Frankfurt ins Flugzeug gestiegen und seitdem ist einfach schon soo viel passiert… aber auf Anfang  ;-).

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Abflug Frankfurt

Der Abschied von meiner Familie letzten Montag war mega schwer, denn einerseits blickt man einem Jahr voller neuer Eindrücke, Erfahrungen… entgegen, doch gleichzeitig muss man so viel Altgewohntes zurücklassen. Zudem habe ich auf diesen Tag fast drei Jahre lang gewartet und konnte kaum realisieren, dass es nun wirklich losging. Da ich erst abends um zehn geflogen bin, war ich mittags noch ein letztes Mal mit meiner Familie Essen. Wieder zuhause habe ich dann noch die letzten Dinge eingepackt, bevor es schon fast Zeit war loszufahren. Das Abschiedsnehmen von meinem Zuhause ist mir wirklich schon schwer gefallen, doch als ich am Flughafen mein Gepäck abgegeben habe wurde es immer schlimmer. In solchen Minuten habe ich auch echt angezweifelt, ob dass alles die richtige Entscheidung ist.

Mit tränenüberströmten Gesicht bin ich dann zum Gate aufgebrochen, doch schon beim ein Check-In hatte ich totales Glück und das Flughafenpersonal hat mich erfolgreich mit Witzen und Storys über Neuseeland abgelenkt. Auch wenn ich mich ein wenig verloren gefühlt habe, saß ich schließlich gegen zwanzig vor zehn auf meinem Platz im Flugzeug. Volltreffer! Denn beide Sitze neben mir blieben leer und so konnte ich mich nachts fast hinlegen, auch wenn es natürlich ebenfalls cool gewesen wäre, schon dort mit ein paar Leuten zu quatschen. Nachdem es gegen halb zwölf Abendessen gab, kehrte im Flugzeug langsam Ruhe ein. Auch ich versuchte ein wenig zu schlafen, doch ich war einfach zu aufgeregt und noch vom Abschied bewegt.

Zum Frühstück bekam ich dann in der Frühe gebratene Nudeln serviert, was mir leider auf den Magen schlug. Meine, mittlerweile wieder, gute Laune ließ ich mir dadurch jedoch nicht verderben und erkundete nach meinem 12h-Flug und einer kurzen Pause zum Frischmachen den Flughafen in Singapore. Schmetterlingsgarten, Koi-Teiche, kostenlose Fußmassagen, Social-Tree und vieles weitere besuchte ich in den insgesamt 3 Terminals.

Mein Fazit: Der Flughafen in Singapore ist echt sehenswert, auch wenn ich irgendwann ziemlich platt war, weil ich die ganze Zeit mein komplettes Handgepäck mit mir rumschleppte.

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Gegen 21 Uhr abends ging es dann weiter Richtung Auckland. Diesmal hatte ich zwar weniger Platz, aber dafür hatte ich zwei nette neuseeländische Frauen neben mir, die gerade von ihrer Europareise zurückkehrten. Zudem konnte ich in der zweiten Nacht bis auf die Turbulenzen besser schlafen. Insgesamt vergingen beide Flüge schneller als gedacht und ich landete gegen elf (leider bei schlechtem Wetter) in Auckland.

Angekommen bekam ich direkt mal die freundliche Art der Neuseeländer zu spüren, denn

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Flughafen Auckland

am Flughafen wurde ich von einem fremden Mann angequatscht, der wohl hinter mir saß und von meinen Plänen mitbekommen hatte. Er hieß mich in „seinem“ Land willkommen, erkundigte sich, was ich so vor hatte und wünschte mir einen tollen Aufenthalt.
Ein wenig angespannt schaute ich den strengen neuseeländischen Einreisekontrollen entgegen, doch auch hier wurde ich überrascht. Es wurde nur kurz mein Visum kontrolliert, eine Frau ging mit mir meine blaue Karte durch (hier muss man angeben, was man auf der Einreise alles einführt), ich musste meine Wanderschuhe kurz zeigen und mein Gepäck wurde nochmals durchleuchtet.

Im Anschluss bin ich mit dem Shuttle zum Hotel gefahren. Leider hatten mir die zwei Tage Flugzeugessen so den Magen verdorben, dass ich an diesem Tag nur noch ein wenig Knäckebrot und einen Apfel aß und auch am nächsten Tag auf das Frühstück verzichtete. Ansonsten bin ich mittwochs noch ein wenig spazieren gegangen, habe schon eine andere Teilnehmerin von den Orientation-Days kennengelernt und chillte noch ein wenig in meinem Zimmer, bevor ich gegen acht todmüde eingeschlafen bin.

Am nächsten Morgen startete die Orientation bereits um kurz nach neun. Wir waren sieben Mädels, davon fünf Deutsche :-). Auch wenn es anstrengend war trotz des Jetlags soviel auf Englisch erzählt zu bekommen, konnte ich einiges mitnehmen und nette andere Au Pairs kennenlernen. Nachdem wir fertig waren, bezogen wir jeweils zu zweit ein neues Hotelzimmer. Mit meiner Zimmernachbarin verstand ich mich von Anfang an gut, wodurch der freie Abend wie im Flug verging.
Der zweite Tag der Orientation war dagegen eher langweilig, wir übten uns in Erster-Hilfe am Kind (wobei hier viel Wert auf die Praxis gelegt wurde, was teilweise ein wenig übertrieben war) und ein Fahrlehrer erzählte uns etwas über das Autofahren in Neuseeland. Gegen nachmittag stieg die Aufregung bei uns allen immer mehr, weil der Augenblick des Kennanlernens mit den Familys immer näher rückte.

Ich wurde von Kathleen, dem momentanen Au Pair der Martins abgeholt und fiel ihr erstmal total in die Arme, so dass die Betreuerin uns fragte, ob wir uns schon kennen würden :-D. Auf der Autofahrt nahm die Aufregung dann immer mehr zu und ich konnte es kaum erwarten endlich anzukommen. Zuhause lernte ich dann die beiden Kinder, die Eltern, die Oma und den kleinen verrückten Hund kennen. Beide Kinder waren anfangs sehr schüchtern, aber mit dem Kleinen habe ich noch am selben Abend angefangen zu spielen und vor dem Schlafen schon eine Umarmung von ihm bekommen :-). Die Größere hingegen ist bis jetzt immer noch sehr zurückhaltend und hat mit mir bis jetzt leider nur wenig geredet. Abends habe ich dann noch mit den Eltern und Kathleen gequatscht. Bevor ich ziemlich müde in mein Bett gefallen bin, jedoch war mir noch kein Schlaf gegönnt… Die Eltern hatten sich überlegt, dass ich die ersten Nächte im Zimmer des großen Sohns des Vaters schlafen kann, der kaum noch da ist. Er hat sein Zimmer außerhalb des Hauses in einem Art Gartenhaus, was jedoch mit Boden ausgelegt und eingerichtet ist. Nachdem Kathleen abgereist ist, kann ich mich dann zwischen ihrem Zimmer und meinem jetzigen entscheiden. Doch in dieser Nacht gewitterte es sehr stark und regnete aus irgendeinem Grund rein, weshalb ich letztendlich dann doch im jetzigen Au Pair-Zimmer schlief.

Am nächsten Morgen war ich erst ein wenig zuhause bei meiner Gastfamilie und gab ihnen unter anderem meine Gastgeschenke, bevor ich mit Kathleen Richtung Auckland aufbrach. Sie zeigte mir schon ein wenig die Umgebung, wir fuhren eine Runde durch Auckland und hielten auf dem Rückweg noch am Sylviapark, einer großen Shopping-Mall. Leider ließ das Wetter ein wenig zu wünschen übrig. Nachmittags spielte ich dann noch ein bisschen mit dem Kleinen und quatschte viel mit Kathleen. Nach dem gemeinsamen Abendessen mit der Family fuhren wir beide auch nochmal mit dem Zug nach Auckland und gingen gemeinsam was trinken.

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Blick über Auckland vom Mount Eden aus

Auch heute unternahm ich wieder viel mit ihr. Erst waren wir mit einer neuseeländischen Freundin zum Brunchen verabredet, was wirklich sehr lecker war, danach fuhren wir zum Mount Eden von dem man einen sehr guten Blick auf die riesige Stadt hat und im Anschluss zeigte sie mir noch den Hafen sowie einiges andere. Wieder daheim fand ich dann endlich mal Zeit meinen Koffer sowie meinen Rucksack auszupacken und damit beginnt man langsam auch zu realisieren, dass man hier echt länger und nicht nur für ein paar Wochen bleibt.

An meinem ersten Wochenende in Auckland habe ich echt schon einiges erlebt und freue mich auch die nächsten Wochen und Monate. Ab morgen beginnt dann der Alltag!

Abschied von Familie und Freunden, letzte Einkäufe und Koffer packen

In der vergangenen Woche ist nochmal viel passiert und ich hatte auch noch einiges zu erledigen.
Zuerst einmal musste ich mich letztes Wochenende nach dem Geburtstag meines Vaters von einem Großteil meiner Familie sowie anderen Bekannten verabschieden :-(. Obwohl sie mir alle Mut gemacht haben, ist mir der Abschied doch sehr schwer gefallen. Viele von ihnen haben mich schon seit meiner Kindheit begleitet und nun werde ich sie für eine lange Zeit nicht wieder sehen.
Bereits einen Tag später stand dann auch die Abschiedsfeier mit meinen Freunden bevor. Es war wirklich ein toller Abend, welchen ich nochmal sehr genossen habe. Aus diesem

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meine Abschiedsgeschenke

Grund fiel mir der Abschied zwar auch schwer, aber im Gegensatz zu den vorherigen Tagen habe ich in dem Moment gar nicht realisiert, dass ich sie nun erstmal nicht wiedersehen werde. Stattdessen habe ich mich total über die schönen Abschiedsgeschenke (Fotoalbum, Armbandanhänger, Notfall-Box, Schutzengel, Bilderrahmen und andere Kleinigkeiten) gefreut. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei euch dafür bedanken <3. Vieles davon wird mich auf meiner Reise begleiten und an euch erinnern. Ebenfalls danke an alle Bekannten, Freunde und meine Familie, die mir in das kleine Büchlein, womit mich meine Eltern überrascht haben, etwas reingeschrieben haben. Mittlerweile ist es fast voll und ich freue mich schon jetzt darauf jeden einzelnen Text zu lesen :-).
Die restliche Woche ist dann auch wie im Flug vergangen. Zum einen habe ich mich nochmal mit einigen Freunden getroffen, um vorerst zum letzten Mal etwas gemeinsam zu unternehmen. Dann war ich am Mittwoch auch nochmal tauchen. Diesmal sind wir zu einem See in der Nähe Philippsburg gefahren. Es hat viel besser geklappt, was auch daran lag, dass die Sicht um einiges besser war als das Mal davor. Mit meinem zweiten Seetauchgang habe ich nun zumindest den Basic Diver und darf in Begleitung auch in Neuseeland tauchen gehen :-). Außerdem war ich nochmal in Einkaufen und habe alles, was mir noch gefehlt hat, aber auch die übrigen Gastgeschenke besorgt. Auf meine Gastgeschenke werde ich in einem späteren Blog nochmal genauer eingehen, wenn ich schon bei meiner Gastfamilie bin, damit ich auch etwas zur deren Reaktionen schreiben kann.
Zuletzt war es gestern Abend höchste Zeit, endlich mit dem Packen meines Koffers zu beginnen. Ich hatte zwar im Vorfeld schon vieles auf meinen Schreibtisch, meinem Sofa sowie kleinen Schränken von mir gestapelt, doch es war bis dahin noch nichts in meinem

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ein Großteil meiner Kleidung, die ich mitnehme werde

Koffer. Um möglichst platzsparend zu packen, haben wir Hosen, Pullis, T-Shirts… aufeinander gelegt und zusammengerollt. Darauf liegen nun Gastgeschenke, Schuhe, Taschen, Kosmetik und meine übrigen Sachen. Damit ich bei den Orientationdays nicht meinen kompletten Koffer auspacken muss, habe ich dafür meine Sachen in das Gepäcknetz gesteckt. Jetzt fehlen nur noch ein paar Dinge, dann ist zumindest der große Koffer fertig. Mein Handgepäck hingegen liegt noch auf meinem Sofa und muss noch im Rucksack verstaut werden. Deswegen muss ich nun auch langsam zum Ende kommen, denn den wollte ich heute auch schon Mal, hauptsächlich wegen des Gewichtes und des Platzes, packen.
Ansonsten kommt jetzt gleich auch noch eine Freundin vorbei :-). Für morgen habe ich meine Großeltern noch zum Essen eingeladen und muss mich dann auch von ihnen verabschieden. Außerdem wollen wir mit der Familie nochmal was unternehmen und Montag ist es dann schon soweit. Mein Flieger startet um 22:00 Uhr von Frankfurt in Richtung Singapore!

Meinen nächsten Blog schreibe ich wahrscheinlich dann erst wenn ich in Auckland gelandet bin :-).

 

Noch 10 Tage bis zu meiner Abreise!

Es sind grade einmal noch 10 Tage bis ich ins Flugzeug Richtung Neuseeland steigen werde und deswegen ist es höchste Zeit heute endlich mal meinen ersten Blogeintrag zu schreiben!Countdown 10 Tage

Die ganze Zeit war meine Reise noch so weit entfernt… den Wunsch als Au Pair in Neuseeland zu leben habe ich, wie viele von euch wissen, ja schon länger, doch selbst als ich letzten September meine Anmeldeunterlagen abgeschickt habe, ahnte ich nicht wie schnell das letzte halbe Jahr in Deutschland vergehen würde.

Aber nun sind die allermeisten Vorbereitungen getroffen und um die Übrigen werde ich mich nächste Woche noch kümmern. Diese Woche habe ich mich unter Anderem nochmals mit Versicherungen fürs Ausland beschäftigt, die ich jetzt noch buchen muss. Außerdem habe ich auch mit dem Packen begonnen, auch wenn ich mir bereits eine sehr ausführliche Packliste geschrieben habe, weiß ich noch nicht, wie mein ganzer Kram in meinen Koffer passen soll und muss wahrscheinlich nochmal ordentlich aussortieren.
Doch darum muss ich mich nächste Woche kümmern…, denn zuerst steht mir in den nächsten Tagen der Abschied von einem großen Teil meiner Familie sowie den meisten Freunden und Bekannten bevor. Am Geburtstag meines Vaters sowie meiner Abschiedsfeier werde ich viele von ihnen zum letzten Mal für eine sehr lange Zeit sehen und vermisse sie, bei dem Gedanken daran, jetzt schon. Zwar habe ich mich von einigen Menschen in den letzten Wochen schon verabschieden müssen, aber der Abschied erschien immer irreal, weil ich mir nicht vorstellen konnte, und auch immer noch nicht kann, sie so lange nicht zu sehen. Dennoch freue ich mich total auf meine Zeit in Neuseeland, ich möchte endlich los, um mir meinen Traum zu erfüllen, meine Gastfamilie und deren momentanes Au Pair endlich persönlich kennenzulernen sowie endlich das Land, von dem mir schon viele Leute vorgeschwärmt haben, selbst zu erkunden. Darum blicke ich auf die letzten 10 Tage gleichzeitig mit einem lachenden als auch einem weinenden Auge… .

Von allem was ich in den letzten Tagen noch erlebe bzw. was ich noch erledigen muss werde ich euch in meinem nächsten Blog kommende Woche berichten.
Bis dahin genießt das schöne Wetter am Wochenende :-)!