erste Zahnlücke, indisches Dinner mit Dream Au Pair & Strandnachmittag in St. Heliers

Diese Arbeitswoche begann durch meinen Wochenendtrip erst am Dienstag und war deswegen besonders kurz :-).

Am Dienstagmorgen machten mein Kleiner und ich uns zum ersten Mal auf den Weg in eine andere Playgroup nahe des Schwimmbades. Meine Hostmum hatte mir erzählt, dass dort auch jeweils Dienstag, Mittwoch und Freitag eine andere Playgroup sei, die an jedem Wochentag immer unterschiedliches Programm hätte. Da mein Kleiner total gerne singt und Musik hört, wollte ich mir dienstags einmal das „Mainly-Music“-Programm anschauen. Das ganze wird von einer Mutter organisiert und ist echt schön gemacht. Den Höhepunkt des Morgens gab es dann aber beim anschließenden Morning-Tea, denn plötzlich begann eine der Mütter mit ihren Kindern deutsch zu reden und es stellte sich heraus, dass sie Deutsche ist und auch noch in der selben Straße wie ich wohnt. Im Anschluss ging ich mit ihm noch ein wenig auf den Spielplatz, da es für seinen Nap einfach noch zu früh und das Wetter relativ gut war.
Als ich die Große von der Schule abholte, fragte sie mich direkt ob wir nicht vielleicht mit den Rollern rausgehen könnten und so machten wir uns nach einem kurzen Stopp daheim auf Richtung Greenslide-Park. Die Kids hatten ihren Spaß und ich ich genoß es, dass sich mal einen ganzen Mittag lang keiner für iPad, iPod etc. interessierte. Während ich im Anschluss kochte, bekam ich mein erstes Bild von meiner großen gemalt. Total süß!

Mittwochs gingen wir morgens Entenfüttern, weil das Wetter immer noch ganz gut war. Der Kleine fand es toll und so setzten wir uns im Anschluss noch ein wenig auf die Bank und beobachteten einfach nur die Enten, Möwen und anderen Vögel :-). Bevor es auch an diesem Tag nochmal zum Spielplatz ging.
Mittags schlug das Wetter leider um, aber ich hatte meiner Großen versprochen nach der Schule im Park picknicken zu gehen und so zogen wir trotz grauer Wolken mit Buggy, Ball und Afternoon-Tea los. Es gefiel ihnen so gut, dass sie mich direkt fragten, wann wir wieder picknicken gehen könnten. Das Highlight des Tages geschah dann beim Ballspielen auf der Wiese: meine Große hatte schon seit einigen Tagen einen Wackelzahn und wartete sehnsüchtig darauf, dass dieser endlich ausfiel und nun war es endlich soweit! Natürlich musste ich meinen Hostparents direkt ein Bild schicken und der Zahn wurde sicher in einer der mitgebrachten Dosen verstaut. Leider fing es dann kurz darauf auch an zu regnen und nachdem wir uns beim ersten Schauer untergestellt hatten, begann es auf dem Nachhauseweg schon wieder zu regnen und bis daheim waren wir leider platschnass :-(.
Abends war ich noch mit einem anderen amerikanischen Au Pair namens Olivea auf dem Night Market in Botany verabredet. Sie war nicht nur total nett, sondern auch das Essen war richtig lecker und vor allem für neuseeländische Verhältnisse (hier ist alles so teuer) richtig günstig.

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unsere Rasseln

Am Donnerstag war dann leider durchgängig schlechtes Wetter und mein Kleiner wollte nicht in die Playgroup, daher machten wir uns zuhause einen schönen Tag. Erst backten wir Cookies (die sogar meiner Großen schmeckten, worauf ich total stolz war)

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die leckeren Cookies

und im Anschluss wurden noch Rasseln aus Klopapierrollen, Reis und Backpapier gebacken.
Mittags spielten wir dann zu dritt ein wenig mit den Monstertrucks und den Rampen, die sie in den Tagen zuvor mit ihrem Vater aus alten Kartons gebastelt hatten.

Freitags hatte ich morgens ja wieder frei, da beide in Schule und Creche waren, und so ging ich erstmal eine Runde schwimmen, bevor ich es mir daheim noch nen paar Minuten gemütlich machte :-). Leider war der Kleine nach der Creche so überdreht, dass er nur schwierig einschief und ich ihn nach 20 min wieder wecken musste und er zuerst einmal dementsprechend schlecht drauf war. Weil die Oma für diesen Nachmittag abgesagt hatte, probierten wir erstmal die neuen Bügelperlen aus (was meine Große echt toll machte) und brachen dann zum McDonald’s auf (Fr ist bei denen Take-Away-Day und in den meisten Fällen fährt die Oma mit ihnen auf dem Heimweg beim Megges vorbei). Nach einer Runde toben gab es dann etwas zu essen, bevor uns mein Hostdad nach einer Runde Eis abholte.

Zuhause wartete schon Julia auf mich, da wir ein wenig zu spät waren, wir machten uns bei mir fertig und brachen dann zum Dream-Au-Pair-Dinner in der City auf. Natürlich waren wir wieder ein wenig zu spät, weil wir erstmal den Weg suchen mussten :-D. Aber es waren eine ganze Menge netter Mädchen aus Deutschland, Österreich, Amerika und Holland da. Nach dem wirklich leckeren Essen gingen wir erst noch kurz in ein Irish Pub bevor uns Dream Au Pair freien Eintritt in irgendeinem schickeren Club organisiert hatte. Da die Musik aber dennoch nicht besonders gut war, blieben wir dort nicht lange und die Anderen wollten dann noch einen kurzen Stopp beim Megges einlegen (der letztendlich doch länger dauerte :-D), sodass wir danach nur noch mit ein paar wenigen unterwegs waren und es sich auch nicht wirklich lohnte noch wo anders hinzugehen.
Die anderen drei liefen noch mit uns zur Bushaltestelle, wo wir den letzten Nachtbus um drei nehmen wollten und unser Unglück seinen Anfang nahm. Um sicher zu gehen, dass es auch die richtige Bushaltestelle sei fragten wir den Busfahrer, der grade dort hielt, ob von hier gleich der Bus abfahren würde. Er meinte aber es hätte sich wegen den Baustellen alles geändert und wir müssten zu einer anderen Haltestelle, die etwa 1km entfernt war, also nahmen wir unsere Beine in die Hand und rannten los. Obwohl wir nicht mehr konnten, schafften wir es noch zu der anderen Haltestelle, an der sich dann rausstelle, dass dort der Bus erst 10min später abfuhr uns wir noch maßig Zeit hatten. Doch unsere Pechsträhne war noch nicht vorbei, während wir warteten quatsche uns ein junger Mann an, welchen Nachtbus er nehmen müsse. Wir versuchten ihm zu helfen, doch dies hätten wir lieber nicht getan, denn unser Nachtbus war früher dran und nicht gut beschriftet…, doch das realisierten wir erst als er nach seinem Sekundenstopp weiterfuhr. So standen wir alleine um viertel nach drei in einer fremden Millionenstadt am anderen Ende der Welt. Zum Glück half uns eine total freundliche Spanierin, die uns über Uber ein Taxi bestellte (normale Taxis kann man nämlich hier unten kaum bezahlen) und auch direkt über ihre Kreditkarte bezahlte und wir fielen bei mir um kurz vor vier total aufgedreht wegen der Aufregung und trotzdem todmüde ins Bett. Immerhin wird uns sowas bestimmt nicht nochmal passieren, ab jetzt wissen wir wo der Bus abfährt und werden anstatt anderen zu helfen auf unseren Bus achten!

Am nächsten Morgen schliefen wir dann erstmal aus und frühstückten in Ruhe. Natürlich musste Julia auch unsere leckeren Orangen aus dem Garten probieren (ja ihr habt richtig gehört die wachsen hier direkt hinterm Haus wie auch die Zitronen und sind nicht vergleichbar mit denen aus dem Supermarkt in Deutschland). Danach machten wir uns, weil schönes Wetter gemeldet war, auf zum Strand nach St. Heliers. Aber wie auch sonst fing es als wir ankamen dort erstmal an zu regnen…, aber die schnellen Wetterumschwünge haben auch ihre guten Seiten und so saßen wir 10 Minuten später bei strahlenden Sonnenschein am Strand :-). Der Nachmittag verging beim Strandspaziergang, Picknicken, Sonne tanken und quatschen wie im Flug, aber wir sind uns sicher, dass war auf keinen Fall der letzte Tag an diesem schönen Strand. Wir kommen bald wieder!
Nachdem mich Julia zuhause abgesetzt hatte, ließ ich den Abend beim Dinner mit meiner Hostfamily ruhig ausklingen und chillte  danach noch in meinem Zimmer.

Heute geschah nicht so viel Spannendes zuerst schlief ich wieder aus und frühstückte. Bevor ich mich nochmal in mein Zimmer zurückzog.
Da ich hier unten ja immer noch kein Auto gefahren bin, wollten mein Gastvater und ich, dass heute endlich mal ausprobieren und ich hatte natürlich gleich mal mit den Anfangsfehlern zu kämpfen. Statt dem Blinker schaltete ich fast jedes Mal den Scheibenwischer an, schaute auch mal in die verkehrte Richtung und musste mich generell total konzentrieren. Im Anschluss fuhr auch nochmal mein Hostdad um mir ein paar Besonderheiten auf den Straßen Neuseelands zu zeigen. Doch wir waren hauptsächlich auf kaum befahrenden Straßen unterwegs und bin jetzt echt mal gespannt, ob ich jetzt morgen früh schon das Auto zur Creche nehmen soll (ist zwar nicht weit, aber man muss über sehr viel stärker befahrene Straßen :D). Den restlichen Mittag verbrachte ich mit meiner Hostfamily und den Abend wieder an Handy, Laptop…, weil ich irgendwie ein wenig erkältet bin :-(.

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Ein Gedanke zu “erste Zahnlücke, indisches Dinner mit Dream Au Pair & Strandnachmittag in St. Heliers

  1. Viehl Heike und Michael schreibt:

    Hallo liebe Lena, bin jetzt erst dazu gekommen, deine Berichte zu lesen. Hört sich ja total interessant und spannend an, wobei ich bei der Nacht-Bus-Aktion schon ein wenig erschrocken war. Aber gut dass Du nicht alleine warst und gut das es die nette Spanierin gab. Es gibt eben überall nette Menschen.
    Die Bilder sind total toll und auch deine Berichte gefallen mir sehr gut. Auch finde ich es total interessant, was Du über das wechselhafte Wetter schreibst. Ist es das ganze Jahr so wechselhaft und gibt es in Neuseeland auch die Jahreszeiten so wie bei uns? Schnee/Winter?
    Da Du so gerne backst, kann ich dir gerne mal das ein oder andere Kuchenrezept schickt, ich denke, die Zutaten z.B, für einen leckeren Marmorkuchen bekommst Du doch auch bei „Euch“? In den Kuchen kommt Nutella, kennt man das in Neuseeland? Ich finde es auch sehr schön, dass Du schon so gute Kontakte knüpfen konntest und die „deutsche Nachbarin“ ist doch auch zum Reden mal nett. Bekommt ihr etwas mit von der EM in Frankreich?
    Ich wünsche Dir noch eine gute Woche
    Dicken Drücker
    Heike

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