Tauranga, Rugby-Spiel, Coast to Coast Walk & Dinner auf dem Skytower

Nun gibt es auch mal wieder einen neuen Blogeintrag von mir… . Auch wenn ich euch natürlich gerne von alldem berichte, was ich hier unten erlebe, ist dies auch nicht in ein paar Minuten erledigt und so komme ich wieder einmal erst jetzt dazu. Die letzten zwei Wochen (und insbesondere diese Woche) ist das Wetter meistens besser gewesen und bei den ein oder anderen Tag konnte man auch schon mal ein wenig im T-Shirt rumlaufen. Ich hoffe es wird jetzt endlich bald Frühling bzw. Sommer den Neuseeland ist einfach ein Outdoorland und soviel gibt es gar nicht, was man bei schlechtem Wetter machen kann.

Vorletztes Wochenende bin ich mit Jasmin, Pernille, die kenne ich aus der Dream Au Pair-Coffeegroup, Isabella, die kenne ich aus meiner privaten Coffeegroup, und Tatjana, einer gemeinsamen Freundin von den Beiden, nach Tauranga gefahren.
Nachdem wir erst ein wenig unentschlossen waren, buchten wir freitags morgen endlich unser Hostel und auch einen Leihwagen (weil keiner von uns ein Auto für Wochenendtrips hat). Am nächsten Tag ging dann früh morgens bei schüttendem Regen los, was mich ein wenig deprimierte, aber im Laufe der Fahrt wurde es dann besser und so war der Himmel als wir nach 3h ankamen zwar teilweise noch dunkel und wir bekamen keinen Tropfen ab. Da wir bereits gegen Mittag da waren, fuhren wir direkt zum Mount Manganui und machten einen wunderschönen, wenn auch langen Spaziergang um und auf den Berg, der von fast allen Seiten ans Meer grenzt. Wir legten auf unserem Weg nicht nur einen Stopp zum Genießen und Bilder machen ein und insbesondere der Blick von der Spitze runter auf den Strand war atemberaubend. Zum Abschluss legten wir wir noch einen Stopp am Strand ein und genossen das Meeresrauschen, sammelten Muscheln und quatschten. Im Anschluss fuhren wir dann nach Tauranga, wo unser Hostel war und kauften uns auf dem Weg noch eine Portion Fish’n’Chips beim Fish Market, die wir dann im Hostel aßen. Es war echt das beste Fish’n’Chips, das ich bis jetzt hier gegessen habe, was bestimmt auch daran lag, dass der Fisch direkt vom Boot runter in die Küche kam, wo er paniert und gebraten wurde (solo lecker!!!). Auch mit unserem Hostel hatten wir wieder Glück! Zum Einen war es ein schönes, wenn auch kleines Hostel und zum Anderen war der Chef total gesprächig und so unterhielten wir uns ziemlich lange mit ihm über Tauranga, das Reisen… . Um den Abend ausklingen zu lassen, liefen wir wieder runter an den Hafen, wo wir uns in einem Pub Cocktails gönnten.

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Am nächsten Tag besuchten wir nach dem Frühstück noch die kleine Art Galerie, die ich jedoch nicht so besonders fand wie im Reiseführer beschrieben und einen kleinen Craft-Market. Danach ging wieder zurück an den Strand, wo wir wunderschöne Muscheln fanden, und diesmal liefen wir noch auf eine kleine Halbinsel. Das Wetter war sonntags echt mega und wieder war ich mehr als überzeugt im Sommer hierher noch einmal zurückzukehren :-). Auf dem Rückweg legten wir noch einen Zwischenstopp an den McLaren Falls ein, die auch sehr schön waren, und fuhren dann Richtung Auckland, da das Auto pünktlich beim Verleih zurückgegeben werden musste. Tauranga bzw. der Mount Manganui ist meiner Meinung nach einfach so schön, dass ein paar Bilder einfach mehr als tausend Worte sagen, weswegen ich mich doch ein wenig kürzer gefasst habe und es ein paar mehr Bilder gibt ;-).

Dieses Wochenende waren wir jetzt wieder daheim bzw. haben von Auckland aus einiges unternommen. Für Freitag Abend hatten wir spontan Rugbykarten gekauft und ich schaute mir mit Julia und ein paar Mädels, die rund um Papakura wohnen ein Trainingsspiel der All Blacks in Pukekohe an. Es hat echt Spaß gemacht und ich kenne jetzt auch zumindest teilweise die Rugbyregeln, auch wenn die Spieler natürlich nicht den typischen Haka Tanz gemacht haben und auch nur ihre Trainingstrikots
trugen. Dafür haben wir für die Karten aber auch nur sieben anstatt über achtzig Dollar bezahlt und wir können ja nochmal auf eins gehen :-). Im Anschluss waren wir dann noch in Pukekohe unterwegs, wo aufgrund des des Spieles wirklich einiges los war bevor ich bei Julia geschlafen habe.


Am nächsten Morgen haben wir spontan überlegt, was wir machen könnten, da das Wetter nicht so gut aber auch nicht so schlecht war. Wir entschieden uns dann für den Coast to Coast Walk in Auckland, der von Onehunga 16km quer durch die Stadt bis zum Hafen führt und waren zu dem Zeitpunkt der Überzeugung, dass wir es eh niemals an einem Tag schaffen. Wir holten dann noch das Nachfolge-Au Pair von Anni, ab und fuhren mit dem Auto nach Onehunga. Von dort ging dann mit Blick aufs Wasser los, unser Weg führte durch schöne Wohnviertel (die wir wahrscheinlich sonst nie gesehen hätten), hoch auf den One Tree Hill, durch viele verschiedene Parks, auf den Mount Eden und schließlich über die Queensstreet in die City. Insgesamt haben wir fünf Stunden gebraucht, doch es war einfach schön, sodass wir auf dem Weg entschieden den kompletten Walk an einem Tag zu machen. Anschließend waren wir zwar ziemlich platt, doch dafür ließen wir es uns auf dem Nightmarket dann gut gehen. Es klingt jetzt vielleicht so als wäre ich da dauernd, aber das Essen schmeckt einfach gut, es gibt unglaublich viele Sachen zu probieren und außerdem war Julia dort noch nicht gewesen und wollte wissen wovon wir öfters schwärmen :-).

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Sonntags war ich dann abends mit meiner Coffeegroup, mit der ich mich immer mittwochs abends treffe, zum Dinner auf dem Skytower verabredet. Ich fuhr mit Jasmin und Helena schon mittags in die Stadt, weil wir schon vorher gemeinsam etwas machen wollten und ich noch ein Geburtstagsgeschenk für Kyla brauchte (die hatte am Dienstag Geburtstag und wurde sechs). Nach einem entspannten Nachmittag trafen wir uns kurz vor Sonnenuntergang mit den anderen Mädels und fuhren mit dem Aufzug zu erstmal auf die zwei normalen Besucherebenen. Der Ausblick war insbesondere jetzt bei Dämmerung überwältigend und wir konnten wegen des guten Wetters auch echt weit schauen. Im Anschluss ging dann ins echt schicke Restaurant zum Dinner. Mittlerweile war es komplett dunkel und die Aussicht von unserem Tisch, der als Teil einer großen Schreibe, langsam rotierte war echt wunderschön. Dazu verstanden wir uns auch wieder alle sehr gut und das Essen war auch toll. So ließen wir das Wochenende richtig gut ausklingen!

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