Northlands, Mount Wellington & Mission Bay

Ich habe mir es gerade auf der Terrasse in der Sonne bequem gemacht und finde jetzt mal wieder die Zeit euch über die vergangenen drei Wochen zu berichten.
Heute ist es endlich mal richtig warm und ich habe fast den ganzen Tag draußen mit den Kids verbracht. Erst war ich mit Cooper, zwei Freundinnen und deren Kids am Strand und heute Nachmittag haben wir im Hof Wasserbomben gemacht und mit Kreide gemalt. Zwar ist das Wetter noch von Tag zu Tag wechselhaft, aber ich genieße jeden tollen Tag und man merkt jetzt schon, dass man die Sonne hier unten sehr leicht unterschätzt.

Am ersten Wochenende, nachdem ich aus Wellington wieder daheim war, ist leider so gut wie gar nichts spannendes passiert. Ich hatte den Dauerregen in Neuseelands Hauptstadt echt nicht gut verkraftet und war mal wieder total erkältet. Dazu kam, dass das Wetter echt beschissen war, es regnete fast drei Tage durch und ich konnte noch nicht mal am Strand spazieren gehen. So verbrachte ich viel Zeit zuhause und traf mich ansonsten mit Freunden auf dem Nightmarket, im Café sowie im Shoppingcenter.

Nach dem Wochenende begannen dann auch hier unten die Frühlingsferien, was doch immer ziemlich anstrengend ist, da man viel unternimmt und auch sonst zwei Kinder beschäftigt werden möchten. Wir nahmen an einem Trip zur Feuerwache teil, backten, gingen ins Kino, bastelten, besuchten den Zoo, gingen ins Schwimmbad, schauten uns Reptilien beim Ferienprogramm und einiges mehr.

Nach dem vorangegangenen Wochenende war mir klar, dass ich mal wieder raus von hier musste und so entschied ich mich spontan mit Jasmin, Kristina (ein Au Pair, das ich über Jasmin kenne), Meike sowie Savannah (beide aus meiner Coffeegroup) in den Norden zu fahren. Da das doch echt weit zu fahren ist, machten wir uns schon freitags nach der Arbeit auf den Weg nach Paihia und übernachteten dort im Hostel. So konnten wir direkt samstags Richtung Cape Reinga starten, was ganz im Norden Neuseelands liegt. Nach nochmal drei Stunden Fahrt kamen wir dann endlich an und auch wenn es bedeckt war hatten wir echt Glück mit dem Wetter. Die Natur dort oben ist echt schön und so liefen wir erst zum bekannten Leuchtturm, an dem der Pazifik und die Tamansee aufeinandertreffen und machten es uns danach auf einem Nachbarhügel bequem. Trotz Nebensaison waren dort echt viele Leute unterwegs und ich will gar nicht wissen wie voll es dort im Sommer wird.

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als sei man in der Wüste

Im Anschluss ging es für uns weiter zu den Giant Sanddunes, wo es dann auf einmal richtig heiß war. Wir machten das Schnäppchen des Tages und bekamen für den Preis von einem gleich drei Bretter zum Sandsurfen und so machte ich mich mit Meike und Savannah auf den Weg zur Spitze einer der Dünen. Auch wenn der Aufstieg mega anstrengend war, vergaßen wir dies beim Heruntersausen wieder ganz schnell. Aber das seht ihr am besten selbst in dem kurzen Video 🙂 (https://www.dropbox.com/s/gb2bjg9a7bknkaf/IMG_4645.m4v?dl=0).
Als wir platt waren kehrten wir zum Auto zurück und fuhren zu unserem letzten Stopp des Tages, an den 90 Miles Beach, der ein offizieller Highway ist (aber eigentlich fahren dort nur ein paar geländefähige Autos und extra dafür gedachte Touristenbusse). Trotzdem war es eine coole Erfahrung und wir hätten mit einem entsprechenden Auto bestimmt auch mal eine Runde gedreht ;-). Aber auch zu Fuß war echt echt lustig, da der Sand so fein ist, dass es die ganze Zeit quitscht wenn man darauf rumläuft.


Geschafft aber glücklich kehrten wir dann im Anschluss ins Hostel zurück, wo wir den Abend in einem Restaurant sowie später im Whirlpool ausklingen ließen.
dsc09928Da wir samstags doch relativ früh aufgestanden waren, gingen wir es Sonntag dann etwas ruhiger an. Trotz des schlechten Wetters wagten wir den Versuch mit der Fähre nach Russel überzusetzten, wo wir an einem Strand sowie an der Meerpromenade waren. Doch während es bei unserem ersten Halt nur ein wenig tröpfelte, schüttete es später wie aus Eimern. So tranken wir entspannt einen Kaffee und entschieden uns langsam mit mehreren Stopps zurück Richtung Auckland zu fahren.
So schauten wir uns zuerst die Hundertwassertoiletten in Kawakawa an, machten einen kleinen Spaziergang um die Whangerei Falls und waren auch in Whangerei selbst ein wenig unterwegs. Dort war vor allem die Uferpromenade mit ihren verschnörkelten Gebäuden sehr schön, aber wir schauten auch eine ganze Zeit den beiden Mönchen in der Kunstgalerie zu, die seit über eine Woche an einem wunderschönen Sandbild arbeiteten. Als dann auf einmal wieder die Sonne rauskam und es augenblicklich super warm wurde, wollten wir den Tag noch an einem Strand ausklingen lassen. Da uns in der Touristeninformation der Bream Bay empfohlen wurde, setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren nach Waipu.
Dort erkundeten wir erst noch die bekannten Waipu-Caves, die nachdem wir unsere Angst vor Dunkelheit, nassen Füßen sowie Aalen überwunden hatten richtig toll waren. Es gab dort viele neuseeländische Glowworms, die wir schon aus Waitomo kannten, und die sehr viel Ähnlichkeit mit einem nächtlichen Sternenhimmel haben. Einfach wunderschön!
Dann gings aber endlich an den Strand, der mit dem Blick auf die Whangerei Heads richtig schön war. Spontan entschieden wir uns baden zu gehen und so war ich zum ersten Mal hier unten im Meer :-). Besser hätte das Wochenende echt nicht enden können!
Nach einem Stopp fürs Abendessen kamen wir am späten Abend wieder daheim an und auch wenn ich zwischenzeitlich einmal das Gefühl hatte wir säßen nur im Auto, hat sich das Ganze echt gelohnt.

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Blick vom Mount Wellington

Das vergangene Wochenende mussten wir uns u.a. um die Planung unserer Reise über die Südinsel kümmern (aber dazu mehr sobald wir gebucht haben). Nachdem wir das freitags erledigt hatten, nutzen Julia und ich samstags vormittags das tolle Wetter mal wieder einen der Vulkanhügel in Auckland zu besteigen (wir haben uns vorgenommen bis Ende unserer Zeit hier unten

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wir genießen das tolle Wetter

mindestens einmal auf jedem gewesen zu sein). Diesmal war der Mount Wellington direkt bei mir in der Nähe an der Reihe. Von oben hatten wir eine richtig tolle Aussicht auf Rangitoto, aber auch meine momentane Wohngegend und auf die City hatten wir einen guten Blick. Nach einem Spaziergang um den doch relativ großen Krater, hatte Julia noch einen kurzen Walk um den Orakei Basin rausgesucht, der auch ganz nett war,

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hier lässt es sich leben 🙂

bevor es dann endlich zum Sonnengenießen nach Mission Bay ging. Das ist eines der It-Viertel von Auckland, welches direkt an der Strandpromenade gelegen ist. Bei dem schönen Wetter war es dort richtig voll, aber wir setzten uns einfach mit einer Abkühlung vom Starbucks in die erste Reihe, sodass uns dies nicht wirklich störte.
Als ich später noch schnell eine Runde im Sylviapark war, um ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, durfte ich live mitansehen welchen Hype eine einzige H&M-Filiale ausüben kann 😀 (ihr müsst dazu wissen, dass eine Woche vorher dort der erste H&M Neuseelands aufgemacht hatte). Ich wollte mir eigentlich schnell nur einen einfachen schwarzen Cardigan kaufen, da ich meinem im Fitnessstudio verloren habe. Aber bei der langen Schlange davor, überlegte ich mir das dann doch nochmal ganz schnell anders.
Sonntags war ich mit Jasmin, deren Zeit als Au Pair leider ab morgen vorbei ist, und ihrem Nachfolger- Au Pair Juilette verabredet. Auch wenn wir gemeinsam nicht so viel gereist sind, werde ich sie echt vermissen, da wir einfach unter der Woche echt viel miteinander gemacht haben und der eine immer für den anderen zur Stelle war falls irgendetwas nicht so lief wie geplant. Deswegen war es mir auch echt wichtig nochmal Zeit mit ihr zu verbringen, da aber das Wetter leider wieder total regnerisch war fuhren wir erst nochmal kurz in den Sylviapark und schlenderten dann durch Ponsonby, auch ein Stadtviertel, in welchem es viele süße kleine Läden und schöne Cafés gibt.

 

So der Stand bis heute :-). Die nächsten Wochenenden werde ich viel unterwegs sein, deswegen weiß ich noch nicht wann ich das nächste Mal zum Blogschreiben komme, aber ihr dürft gespannt sein!

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