Ostküste, nochmal Norden & Goatisland

Heute gibt es mal nur einen kurzen Bericht von mir über die vergangenen drei Wochenenden, da ich im Moment viel für Australien… plane und nicht so viel Zeit habe. Die ersten Beiden davon bin ich wieder komplett gereist, glücklicherweise war montags jeweils ein Feiertag, sodass wir immer noch einen weiteren Tag zum Reisen hatten.

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Lake Taharoa

Am Auckland Anniversary Wochenende machten ich mich mit Chrissi, Nadja und einem Engländer aus der Coffeegroup nochmal auf den Weg in den Norden. Wir fuhren dieses Mal auf die Westküste herauf und legten Stopps an den Kai Iwi Lakes, den größten Kauri-Bäumen Neuseelands sowie am Hokianga Harbour ein. Den Tipp mit den Seen hatte uns Chrissis Hostoma gegeben und sie hatte echt nicht untertrieben. Das Wasser hatte eine wunderschöne Farbe, die Seen waren von Sandstrand umgeben und sie wirkten total unecht. Wären unsere Pläne nicht andere gewesen, hätte man hier echt

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Tane Mahuta

einige Tage verbringen können, aber so war es eine perfekte Lunchpause.
Die riesigen Kauribäume, welche wir an zwei verschiedenen Orten besuchten, waren auch echt beeindruckend und teilweise sah es aus als sei der Stamm ein Hügel, auf dem einige „kleine“ Bäume wachsen würden. Dennoch war es ein wenig enttäuschend, dass man nicht komplett an die Bäume dran konnte und man so die wahre Größe nur erahnen konnte.
Der Blick über den Hokianga Hafen war dann die Überraschung des Tages! Mit dieser grandiosen Aussicht hatte echt keiner gerechnet, wir konnten gar nicht anders als unser Auto bei nächster Gelegenheit zu parken, auszusteigen und zu genießen.
Geschafft kamen wir gegen Abend bei unserem Hotel in Kaitaia an, dennoch entschieden wir uns nur schnell Essen zu kochen und dann zum Sonnenuntergang an das nahegelegene Ende des 90 Mile Beaches zu fahren. Superschön und ein gelungener Abschuss des Tages!

 

Auch am nächsten Tag starteten wir wieder früh Richtung Cape Reinga. Ich war dort zwar schon mal gewesen, doch bei diesem wunderbaren Wetter war es etwas ganz anderes! Zum Glück hatten wir ein gutes Timing und kamen vor den ganzen Touristenbussen an, sodass es noch relativ leer war. Die Natur hier oben ist einfach wunderschön und so entschieden Chrissi und ich uns auch, nachdem wir am Leuchtturm gewesen waren, (heute konnte man sogar sehen, wo die zwei Ozeane zusammenfließen) noch einen kleinen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt in die andere Richtung zu machen. Hier waren wir komplett alleine und konnten die tolle Aussicht in Ruhe genießen.


thumb_dsc02460_1024Als nächstes machten wir uns auf zum Sandsurfen, was die Anderen auch noch nicht gemacht hatten. Es machte wieder viel Spaß, auch wenn es bei heutigen Hitze noch anstrengender war die Düne hochzulaufen.
Mit einigen kleinen Stopps zum Aussicht genießen ging es die Spitze Neuseelands wieder herunter und dann auf die Karikari Peninsula, wo wir in einer hübschen Bucht den Nachmittag am Strand verbrachten. Diese Abkühlung hatten wir uns mehr als verdient!

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Karikari Peninsula

Bis zu unserem Hostel in Paihia mussten wir dann am Abend noch ein Stück mit dem Auto zurücklegen. Dort kochten wir entspannt zusammen und machten nachher noch einen Spaziergang den Strand entlang.
Das Highlight unseres Wochenende hatten wir uns jedoch für montags aufgehoben: mit einem Segelboot ging es durch die wunderschöne Bay of Islands. Wir waren den ganzen Tag auf dem Boot schipperten entspannt bei purem Sonnenschein entspannt an kleinen Inseln vorbei, gingen gegen Mittag an einer Insel schnorcheln, genossen die traumhafte Aussicht von einem Hügel herunter und und und. Beim Schnorcheln entdeckte ich plötzlich einen riesigen Rochen erst unter und dann neben mir, es war richtig cool und zugleich ein wenig beängstigten, weil ich nicht wusste wie gefährlich er mir werden konnte. Die Bootscrew war auch richtig nett, erklärte viel und man durfte auch zusammen mit der Kapitänin ans Steuer. Die Bay of Islands gehört auf alle Fälle zu den schönsten Dingen, welche ich in Neuseeland gesehen habe, und wer dort keine Bootstour macht verpasst echt was. Ein perfekter Tag bis auf, dass wir leider zu den 20% gehören, die dort keine Delfine gesehen haben, und so schon gar nicht mit ihnen schwimmen konnten.
Auch wenn wir natürlich ein wenig enttäuscht waren genossen wir trotzdem die Tour und machten uns nach einem Eis am Strand zurück auf den Weg nach Auckland.

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Auch das kommende Wochenende war montags nochmal ein Feiertag und mit Christi, Nadja und Larissa startete ich bereits freitags abends Richtung Ostküste. Zum Übernachten legten wir eine Pause in Taupo ein, brachten dann früh am nächsten Morgen die letzten zwei Autostunden hinter uns und erreichten am Vormittag Napier. Nachdem diese Stadt 1931 bei einem Erdbeben stark zerstört wurde, ist sie im Art-Deco Stil wieder aufgebaut worden. Vor allem drei Straßen im Zentrum der Stadt sind richtig schön gestaltet und ich hätte ewig damit verbringen durch die Länden zu schlendern… . Wir besuchten dann noch den hübschen Park sowie den angrenzenden Farmers Market, der echt hungrig machte.


thumb_dsc02789_1024Von hier aus ging unsere Fahrt weiter zum Aussichtspunkt Te Mata Peak in der Nähe von Hastings. Ich hatte hier von vorher noch nie gehört, aber die Aussicht auf die Küste, aber auch Richtung Tongariro Nationalpark war überragend und ich muss echt sagen die Ostküste gefällt mir thumb_dsc02776_1024entgegen vieler Aussagen auch richtig gut.
Für Nachmittags hatten wir noch eine Traktortour zum Cape Kidnappers sowie zur der dort lebenden größten Tölpelkolonie der Welt gebucht. Auch wenn ich anfangs ein wenig skeptisch war, war ein echt cooles Erlebnis! Die Natur, mit den am Strand steil ansteigenden Klippen, dem einsamen Kap, den vielen Vögeln… war alleine schon richtig schön und dazu noch die Unterhaltung durch unseren Fahrer. Zu den Tölpeln an sich mussten wir nochmal ein Stück nach oben laufen und hatten von dort auch eine tolle Aussicht auf die umliegende Landschaft.


Am Abend waren wir dann wieder zurück und fuhren nachdem wir zu Abend gegessen hatten noch ein gutes Stück weiter bis Wairoa, wo wir wohl mit Abstand die beste Unterkunft bis jetzt hatten (anstatt ein Hotelzimmer mit Anderen zu teilen, hatten wir hier ein Apartment mit Küche, Bad sowie Schlafzimmer ganz für uns alleine).
Für sonntags hatten wir dann auch wieder einiges geplant. Zuerst ging es ein wenig die Küste bis auf die Mahia Pensinula entlang. Hier hatten wir einen wunderschönen, langen Strand nach einer Fahrt über eine Schottenpiste ganz für uns alleine. Auch wenn wir wegen den hohen Wellen nicht allzu tief ins Wasser gingen gefiel es uns sehr.


thumb_dsc03002_1024Nach einer Mittagspause an einem weiteren Aussichtspunkt ging es zur Rede Rockslide, einem flachabfallendem etwa 60m langen Wasserfall, den man mit einem Bodyboard herunterrutschen kann. Diesen Spaß ließen wir uns natürlich nicht entgehen, auch wenn es erstmal etwas Überwindung kostete mit dem Kopf voran hier runterzusausen. Aber es lohnte sich total und es blieb nicht bei einmal Rutschen!
In der Nähe hielten wir im Anschluss noch an den Rerefalls, Wasserfälle unter denen man thumb_dsc03018_1024„duschen“ kann. Auch dieses Wochenende war wieder perfektes Wetter, sodass die ständigen Abkühlungen gut taten.
Am Abend schauten wir uns noch ein wenig in Gisborne um, doch wir waren einstimmig der Meinung, dass man nichts verpasst, wenn man diese Stadt nicht gesehen hat.
Bekannt ist Gisborne für den ersten Sonnenaufgang der Welt und so standen wir am nächsten Morgen extra früh auf uns machten uns auf den Weg zum Strand. Der Sonnenaufgang war echt schön und ein guter Start in den Tag.
Da es von hier noch ein ganzes Stück bis nach Auckland zurück war, verbrachten wir einen großen Teil des Tages im Auto. Besonders sehenswert war dabei die Inlandsstrecke von Gisborne nach Whatakane, die sich vor allem durch enge Schluchten, tiefe Täler,… auszeichnete.
In Whatakane machten wir dann mittags auch nochmal eine Badepause und diesmal konnte man niedrigeren Wellen auch richtig schwimmen gehen, dafür war der Strand wieder etwas voller. Über die große Plastikkiwi in Te Puke und einen Stopp für einen Eiscafe in Tauranga machten wir uns auf den Weg zurück nach Auckland. Wieder ein richtig tolles Wochenende, was zu Ende ging!thumb_dsc03036_1024

thumb_dsc03074_1024Das dritte Wochenende war dann ein wenig umspektakulärer. Ich brauchte mal wieder etwas Zeit zuhause und musste mich endlich mal um Australien kümmern. Samstags nutzen wir dennoch nochmal das tolle Wetter für einen Schnorchelausflug zur Goat Island. Unterwegs war ich diesmal mit Meike, Julia (einer anderen) sowie Marita, drei Mädels auf meiner Coffegroup. Zuerst machten wir einen kleinen Spaziergang entlang der Küste und ließen uns dann am total überfüllten Strand nieder. Beim Schnorcheln gab es vor allem img_6682richtig große Snapper zu sehen, die länger als mein Arm waren und in Greifnähe schwammen. Ansonsten war es natürlich im Vergleich zum Schnorcheln auf Samoa eher unspektakulär, aber dennoch einen Ausflug wert. Abends belohnten wir uns noch einmal mit leckerem Essen auf dem Nightmarket, definitiv auch etwas, was ich in Deutschland vermissen werde.

Nun bleiben mir gerade mal noch drei Wochen hier in diesem wundervollen Land, die Zeit vergeht einfach zu schnell. Den Wochenendausflug nach New Plymouth für dieses Wochenende haben wir leider wegen Dauerregen abgesagt (laut allen möglichen Hostparents haben wir den schlechtesten Sommer seit Jahren erwischt) und so werden wir in Auckland bleiben. Aber es bleibt ja noch etwas Zeit also Daumendrücken, dass das Wetter wieder besser wird :-).

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